Ök. Jugendkreuzweg 2019

‚Ans Licht‘ - Ökumenischer Kreuzweg der Jugend 2019

Wie jedes Jahr fand auch diesmal am Karfreitagmorgen in Ochsenhausen der Ökumenische Kreuzweg der Jugend statt. Etwa 100 Jugendliche und Junggebliebene waren gekommen, um zusammen den Weg Jesu zum Kreuz auch auf das eigene Leben hin zu bedenken. Das diesjährige Motto lautete ‚Ans Licht‘. Ministrant*innen der katholischen und die Konfirmand*innen der evangelischen Kirchengemeinde hatten zusammen mit Franziska Henzl, Pastoralreferent Bisch und Dr. Nar den Jugendkreuzweg vorbereitet und gestaltet.

Ausgangspunkt des gemeinsamen Weges war das katholische Gemeindehaus. Dort gab es, weil die Sonne so schön schien, im Freien davor die Einführung. Im Gemeindesaal fand dann die erste Station ‚Du wirst verurteilt‘ statt, zur 2. Station: ‚Du trägst dein Kreuz‘ war man wieder im Garten: Zuerst wurde ein mannshohes Kreuz aus dem rohen Stamm eines frisch geschlagenen Lebensbaumes zusammengefügt, so schwer, dass es auf dem weiteren Weg von 4 Jugendlichen zusammen getragen werden musste. Aber auch jeder der Teilnehmenden konnte sich ein kleines Kreuz, als Zeichen für all das, was schwer auf ihm lastet, aus kleinen Stöckchen und Draht zusammenbinden.

Von da ginge es weiter Richtung Evangelisches Gemeindezentrum, über sie Stationen ‚Du triffst deine Mutter‘ (Grundschule), ‚Du fällst‘ (bei der Grenzenmühle), ‚Jemand hat Mitgefühl - Dir wird geholfen‘ (am Goldbachzentrum) ‚Du wirst bloßgestellt‘ (auf dem Marktplatz) und ‚Ans Kreuz geschlagen‘ (am Aufgang zur Ev. Kirche).

Dann wurde das Kreuz in die Evangelische Kirche getragen, wo Pfarrer Jörg Schwarz die Teilnehmenden herzlich begrüßte. Dort folgten die Stationen ‚Tot und begraben‘ sowie abschließend der Epilog: ‚Hoffnung – Ans Licht‘.

Alle Stationen waren so gehalten, dass nach der Lesung eines biblischen Abschnitts aus der Leidensgeschichte durch Impulsfragen der Bogen zu den eignen Lebenserfahrungen der Teilnehmer geschlagen wurde. Das waren Fragen wie: „Weißt du, wie es ist, vollkommen am Ende zu sein?“ - „Weißt du, wie es ist, wenn du auf der Nase liegst und die anderen lachen?“ --„Wer -oder was ist für dich ‚gestorben‘?“ - „Was hast du schon alles ‚begraben‘?“ – „Hoffnung: Traust du dir Veränderung zu?“ Am Ende waren alle Teilnehmer eingeladen, als Hoffnungszeichen ein Teelicht, verbunden mit einem persönlichen Gebetsgedanken auf eine Leiter neben der Statue des Auferstehungschristus in der Evangelischen Kirche zu stellen. Nach dem abschließenden gemeinsamen Vater Unser sprachen Pfarrer Schwarz und Pastoralreferent Bisch allen den Segen Gottes zu und die Evangelische Kirchengemeinde lud im Anschluss ein, noch etwas bei persönlichen Gesprächen und einem kleinen Imbiss bei Kaffee und Saft im Kirchenfoyer zu verweilen.