Mitmachaktion: Was auch nach Corona noch Bestand haben sollte

„…alles wegen blödem Rona!“, so kommentiert der jüngste Dietenheimer Pfarrhausbewohner die aktuelle Lage. Vieles ist momentan nicht möglich und die meisten Menschen sehnen sich nach Normalität. Doch hier und da konnte etwas Schönes wachsen. Einige Gemeindeglieder und unserer Kirchengemeinde Verbundene sind überzeugt, dass sie dieses auch nach den Einschränkungen beibehalten möchten. Für jeden Tag der Woche kommt ein Gedankenanstoß.

Sonntag:

In diesen Corona-Wochen nehme ich immer wieder das Gesangbuch zur Hand. Mit hochgelegten Beinen und einer Tasse Cappuccino lese ich mir bekannte oder unbekannte Liedtexte langsam laut vor. Ich lasse alle Gedanken zu, die mir zu diesen Versen kommen. Es ist schön, sich Zeit dafür zu nehmen. Manchmal überlege ich, was den Liederdichter bewogen hat, genau diese Worte zu schreiben. Es ist ein Unterschied, Lieder im GD mitzusingen oder aber sich die Zeit zu nehmen, den Texten nachzuspüren. Das möchte ich auch zukünftig immer mal wieder tun.

Inge Z.

Montag:

Jetzt in der Corona-Zeit spiele ich ganz viel mit meinem kleinen Bruder. Wir sind ein super Team und geben aufeinander acht. Ich bin sehr froh, dass ich ihn habe. Das kann gerne immer so bleiben. 

Jonas R.

Dienstag:

Ich bin während Corona bisher zwei Mal mit einer Freundin laufen gewesen und einmal mit meiner Mama. Natürlich nur auf weitem Abstand und wegen der Bewegung draußen. Aber es war herrlich und das würde ich sehr gerne beibehalten. Sonst sind immer Kinder oder die ganzen Familien dabei. Der Austausch und die Bewegung nur für uns, war so schön. Da konnte ich richtig auftanken.
Petra G.

Mittwoch:

Ich nähe gerne und ich finde es toll, wenn sich die Leute über das freuen, was ich gemacht habe. Als die Maskenpflicht diskutiert wurde habe ich begonnen Alltagsmasken zu nähen. Viele davon für meine Lieben, Freunde und Kollegen. Die bunten Gesichtsbedeckungen haben immer den richtigen Träger gefunden und sollen Farbe und Freude schenken.

Praktische Sachen nähen und andere Menschen damit froh machen – das werde ich gerne auch nach Corona beibehalten. Bleibt gesund!

Claudia W.

Donnerstag:

Ich bin gerade FSJ-ler beim Jugendwerk in Biberach. Momentan steht alles Kopf und die Arbeit hat sich total verändert.

Trotz mancher Einschnitte finde ich es toll, dass ich nun auch von zu Hause aus arbeiten kann. Außerdem habe ich im Rahmen des FSJ (freiwilliges soziales Jahr) begonnen Gottesdienste zu filmen und nachzubearbeiten. Da lerne ich viel. Außerdem macht es mir Spaß und ich möchte das gerne auch nach Corona weitermachen.

Erik R.

Freitag:

Meine Frau und ich sind beide berufstätig und normalerweise ständig auf Achse. Oft sehen wir uns nur am Abend oder am Wochenende. Seit Corona ist meine Frau im Homeoffice und auch ich arbeite häufig von Zuhause aus. Nun gibt es viele Gelegenheiten gemeinsam frisch zu kochen. Es ist eine wunderbare Erfahrung so viel zusammen zu sein, zum Mittagessen ein warmes Gericht auf dem Tisch zu haben und ich genieße die Zeit zu zweit. Dies für immer beizubehalten ist ein Wunsch und Traum. Aber nach Corona leider nicht möglich, weil der Alltag wieder Einzug in unser Leben halten wird. So schrecklich dieser Virus auch für viele Menschen ist, können wir doch versuchen auch die für uns positiven Dinge, die unser himmlischer Vater für uns bereithält, darin zu sehen.

Willy P.

Samstag:

Ich genieße den Blick auf einen (fast) leeren Kalender, was Ruhe und Entspannung bedeutet. Die Kinder können spielen, ohne unterbrochen zu werden. Wir können als Familie jeden Nachmittag Fahrrad fahren oder spazieren gehen, solange wir möchten, weil keine festen Termine anstehen und man sich die Zeit selbst einteilen kann. Diese Freiheit genieße ich sehr. Hoffentlich gelingt es mir/uns, ein Stück davon zu bewahren, wenn alles wieder im Normalbetrieb läuft.

Julia B.

Sonntag:

Schlagartig bestimmt ein Virus unser Leben im privaten und beruflichen Alltag. Meist nehmen wir nur die schlechten Seiten einer belastenden oder einschränkenden Situation wahr. Die Kunst liegt darin, auch einer Krise Positives abzugewinnen, um selbst positiv durchs Leben zu gehen. Dies gilt für alle kleinen und großen Krisen - ob privater oder beruflicher Natur. Ich sehe das mehr als grundsätzliche Lebenseinstellung, aber der Mechanismus wirkt natürlich auch in Zeiten von Corona. Machen wir uns deutlich was wir neben den täglichen Infiziertenzahlen und Einzelschicksalen aktuell noch sehen: Eine Welle der Solidarität zum Beispiel oder neue Formen von Kommunikation und der Bildung. All das würde ich gerne auch nach der Corona sehen - gerne als neuen Standard. Um ein konkretes Beispiel zu nennen: Ich treffe Geschäftspartner aus dem ganzen Bundesgebiet aktuell ausschließlich virtuell. Die Zeit (von der ich immer zu wenig habe), die ich in der Vergangenheit auf der Straße, der Bahn oder im Flugzeug verbracht habe, kann ich aktuell für Vor- und Nachbereitung nutzen. Das wiederum bedeutet mehr Zeit für die Familie - ein echter Mehrwert! Ganz nebenbei steigt durch die Corona-Maßnahmen auch die Wertschätzung von bis dato als normal eingestuften Dingen, wie das Treffen mit Freunden oder der Betreuung der Kinder durch die Großeltern. Sie sehen - alles Schlechte hat auch etwas Gutes! In diesem Sinne: Bleiben Sie positiv!

Frank S.

 

 

 

 

 

Weitere Ideen und Mitmachaktionen: www.dietenheim-illerrieden-evangelisch.de/kirche-und-corona/mitmachaktionen-fuer-jeden-tag-waehrend-der-corona-zeit/

Gebete für jeden Tag der Woche - Sonntag Rogate

 

Liturgischer Beginn:

Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Wochenpsalm: Psalm 95

(weitere Psalmen finden Sie im Gesangbuch hinten im lila Teil)

Kommt herzu, lasst uns dem HERRN frohlocken

und jauchzen dem Hort unsres Heils!

Lasst uns mit Danken vor sein Angesicht kommen

und mit Psalmen ihm jauchzen!

Denn der HERR ist ein großer Gott

und ein großer König über alle Götter.

Denn in seiner Hand sind die Tiefen der Erde,

und die Höhen der Berge sind auch sein.

Denn sein ist das Meer, und er hat's gemacht,

und seine Hände haben das Trockene bereitet.

Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem HERRN,

der uns gemacht hat.

Denn er ist unser Gott und wir das Volk

seiner Weide und Schafe seiner Hand.

Schöpfer der Welt, wir danken dir. Du hast uns unser Leben gegeben, hast uns behütet und vor Vielem bewahrt. Du Gott des Universums bist der Gott, der uns kennt und liebt. Deine Größe ist, die Geringsten hochzuachten. Deine Macht ist, die härtesten Herzen zu öffnen, Deine Gottheit ist deine Menschlichkeit. Wir können dich nicht immer begreifen, weil du so anders bist, als wir oft denken, und weil du viele unserer Wünsche nicht erfüllst. Wir bitten dich, lass uns im Hören und Reden mit dir deinen Willen besser verstehen und gib uns nicht auf, wenn wir blind sind für dich.

Hier kommen Bitten für die einzelnen Wochentage:

Montag: Barmherziger Gott, wir kommen, um dir zu frohlocken. Wir jauchzen dir, dem Hort unseres Heils. Wir danken dir für die Öffnungen, die wir in diesen Tagen und Wochen erleben durften. Wir danken dir, dass in unserem Land die Lebensmittelversorgung immer funktioniert hat und nie Gefahr bestand, dass es uns an irgendetwas mangeln würde. Wir blicken auf die besonders gefährdeten Menschen in den Pflegeheimen und bitten dich, tröste sie in ihrer Einsamkeit.

Dienstag: Jesus Christus, lass uns mit Danken vor dein Angesicht kommen und dir mit Psalmen jauchzen! Wir danken dir, dass die Spielplätze wieder geöffnet haben und Kinder wieder an der frischen Luft spielen und toben können. Wir blicken auf die Menschen in den Kriegsgebieten und Flüchtlingslagern. Stelle du ihnen Menschen an die Seite, die ihnen in ihrer Not helfen.

Mittwoch: Heiliger Geist, du bist ein großer Gott und ein großer König über alle Götter. Wir danken dir, dass die Baumärkte und Gärtnereien geöffnet haben und viele Menschen die Zeit nutzen können, um Haus, Wohnung, Garten und Balkon schön zu gestalten. Wir blicken zu den „Stillen Toten“ im Land, die trotz Krankheiten zurzeit nicht zu den Ärzten oder in die Krankenhäuser gehen oder deren notwenige Operationen und Behandlungen verschoben werden mussten. Lass uns die Menschen nicht vergessen, die nun doppelt unter ihren Krankheiten leiden.

Donnerstag: Gott, unser Schöpfer, in deiner Hand sind die Tiefen der Erde, und die Höhen der Berge sind auch dein. Wir danken dir für die Öffnungen, die wir in diesen Tagen und Wochen erleben durften. Mit Sorge haben wir auf die Ausgangssperren in Südeuropa geblickt und danken dir, dass wir in unserem Land immer ins Grüne durften, um Rad zu fahren und um spazieren zu gehen. Wir danken dir für das besonnene Handeln der Politikerinnen und Politiker in unserem Land und blicken voller Sorge zu den Diktatoren, die ihre Bevölkerung im Ungewissen lassen und so Menschenleben gefährden. Sorge dafür, dass sich die Wahrheit durchsetzt.

Freitag: Jesus unser Bruder, dein ist das Meer und du hast es gemacht, deine Hände haben das Trockene bereitet. Wir danken dir, dass die Pizzerien und Imbisse offen haben und wir leckeres Essen mitnehmen können. Wir danken dir für das Gesundheitssystem in unserem Land und blicken zu den vielen Arbeitslosen in Amerika, die mit ihrer Arbeit auch ihre Krankenversicherung verloren haben. Lass uns dafür eintreten, dass alle Menschen Zugang zu einer guten medizinischen Versorgung haben.

Samstag: Heiliger Geist, dich wollen wir anbeten und knien und niederfallen vor dir, der uns gemacht hat. Wir danken dir, dass Frisöre und Bekleidungsgeschäfte wieder offen haben und Menschen die großen Wert auf ihr Aussehen legen, sich wieder wohl fühlen. Wir danken dir für die trotz allem relativ stabile Wirtschaftslage und das gute Sozialsystem in unserem Land. Wir blicken voller Entsetzen nach Afrika: Hunderttausende Kinder drohen zu verhungern, weil ihre Eltern kein Einkommen mehr haben. Millionen Kinder können zurzeit nicht geimpft werden und drohen an anderen Krankheiten zu sterben. Mache unsere Herzen weit, damit wir da helfen, wo wir helfen können.

Sonntag: Dreieiniger Gott, du bist unser Gott und wir das Volk deiner Weide und Schafe deiner Hand. Wir danken dir für die Öffnungen, die wir in diesen Tagen und Wochen erleben durften. Wir danken dir, dass der Straßenverkauf der Eiscafés wieder geöffnet hat und es möglich ist, in den Parks und auf den Plätzen die Sonne und das Eis zu genießen. Wir danken dir, dass wir wieder Gottesdienste in unseren Kirchen feiern können. Im Gebet bringen wir unsere Partnergemeinde in Oderhellen vor dich. Du weißt, dass ihnen das Geld auszugehen droht. Schenke ihnen Kreativität und Glaubensmut.

Nun ist Zeit, um Gott zu sagen, was uns freut und was wir geschafft haben oder worauf wir mit Spannung oder Sorge blicken.

Vaterunser:

Vater unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen.

Segensbitte:

Herr segne mich und behüte mich, lass dein Angesicht über mir leuchten und sei mir gnädig, erhebe dein Angesicht auf mich und schenke mir Frieden. Amen

Dietenheimer Mitmachaktion - Tischgebete

 

In diesen Wochen haben viele Menschen Zeit, um selbst zu kochen und um bewusster zu genießen. Da ist es Zeit, Gott für seine Gaben zu danken. Für jeden Tag der Woche stellt ein Gemeindeglied oder eine unserer Kirchengemeinde verbundene Person ihr Lieblingstischgebet vor und ermuntert Sie mitzubeten:

Montag:

Jedes Tierlein hat sein Essen

Jedes Blümlein trinkt von Dir

Hast auch Du mich nicht vergessen

Lieber Gott ich danke Dir. Amen

Dies ist unser Lieblingstischgebet; jeder kann es sprechen, ob klein, ob groß. Es fasst auf einfache Weise zusammen, wie der liebe Gott sich umfassend um alle Lebewesen sorgt. Fröhlich gesprochen sorgt es direkt für gute Laune beim Essen.

Familie R.

Dienstag:

Der du der Erde Brot gegessen,

mit Sündern hast zu Tisch gesessen,

Herr Jesu, komm und mach uns satt,

dass Leib und Seel Genüge hat. Amen

Mein Lieblingslied als Tischgebet ist aus „Kommt atmet auf“, dem bayerischer Ergänzungsband zum Gesangbuch. Es ist ein Kanon und würde sich auch bei einem Gemeindefest eignen. Vielleicht können wir das mal ins Auge fassen und uns darauf freuen, wenn es wieder möglich ist.

Hannelore C.

Mittwoch:

Komm Herr Jesus sei unser Gast

und segne alles, was du uns bescheret hast. Amen

Dieses Tischgebet sprechen wir seit meiner Kindheit in der Familie. Somit kann man von einer kleinen Familientradition sprechen, da das auch das Kindheitstischgebet meiner Frau war und wir das somit mit unseren Kindern fortführen.

Michael N.

Donnerstag:

Für dich und für mich ist der Tisch gedeckt,

habe Dank lieber Gott, dass es uns gut schmeckt. Amen

Mein Lieblingstischgebet können wir in Coronazeiten besonders gut nutzen. Man fasst sich nicht an den Händen sondern klatscht rhythmisch abwechselnd einmal in die Hände und einmal auf den Tisch.

Im Kindergarten bekam ich nach 7 1/2 Jahren eine neue Kollegin, die eine absolute Gebetserhörung und eine unglaublich starke Christin ist. Sie hat es mitgebracht und die Kinder alle damit begeistert.

Petra G.

Freitag:

Lieber Gott, du weißt Bescheid:

Wer Hunger hat, hat keine Zeit!

Heute hab ich glatt vergessen,

dir zu danken vor dem Essen.

Magen voll und Teller leer,

dank ich dir halt hinterher! Amen

Auch wenn ich im Allgemeinen meine Tischgebete frei formuliere, finde ich dieses Tischgebet manchmal hilfreich und angebracht sein. Natürlich mit einem Augenzwinkern…

Kirsten F.

Samstag:

Alle guten Gaben,

alles was wir haben,

kommt oh Gott von dir,

wir danken dir dafür. Amen

Bei uns zu Hause gab und gibt es eigentlich nur das eine Tischgebet. Ich kann mich erinnern, dass ich schon als ganz kleines Kind vor jedem Essen die Hände von Oma und Mama und später die von Mama und einem meiner kleinen Geschwister gehalten habe. Dann sprachen wir gemeinsam immer das gleiche Gebet. Nachdem wir dann die Hände losgelassen hatten, setzte meine Oma dazu: „Wir wollen nicht vergessen, ganz ordentlich zu essen.“

Im Laufe der Jahre haben wir andere Gebete gelernt, aber eigentlich ist es bei uns zu Hause immer noch dieses Gebet, das wir fast immer sprechen. Da meine Oma längst verstorben ist, übernimmt den zweiten Spruch nun entweder meine Mutter oder jemand anderer am Tisch.

Heidi K.

Sonntag:

Das folgende Tischgebet gefällt gleich zwei Personen am Besten:

Vater segene diese Speise

uns zur Kraft und dir zum Preise. Amen

Mit diesem Tischgebet verbinde ich, dass Gott uns großzügig beschenkt. Gott gibt uns alles was wir brauchen und Gott gibt uns seine Liebe. Mit diesem Gebet möchte ich auch Dankbarkeit ausdrücken. Seit ich alleine bin erlebe ich das viel bewusster.

Helga E.

Als Kind konnte ich nicht begreifen, warum meine Eltern immer dieses Gebet vor dem Essen gesprochen haben. Ich fand es einfach "langweilig" und warum auch dreimal am Tag das gleiche Tischgebet? Ich konnte nicht anders und stellte meinem Vater die Frage: Wozu und warum immer das Gebet -Segne diese Speise? In aller Ruhe teilte mir mein Vater seine Gedankengänge mit: Weißt du, vielleicht ist zum Beispiel der Landwirt bei seiner Arbeit und Ernte über irgendetwas verärgert oder es klappt nicht so wie er will und er flucht über seine Arbeit. Deshalb bitte ich Gott, dass er diese Speise segnet und sie uns Kraft gibt und danke ihm dafür. Ich habe damals den Inhalt des Gebetes verstanden und bete es heute noch sehr gerne.

Renate U.

Getrennt und doch zusammen

Amelie (@TwinMom32011) twitterte um 0:06 nachm. on So., März 15, 2020:

Getrennt und doch zusammen - ab heute Abend singen wir - jeder für sich und doch gemeinsam - um 19 Uhr „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Machst Du mit? #getrenntzusammen Wer Text oder Melodie braucht: bitte melden! https://t.co/lvL7KdHoi7

(https://twitter.com/TwinMom32011/status/1239145825101656069?s=03)

Gebete für jeden Tag der Woche Kantate

 

Beginn:

Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Psalm 66:

(weitere Psalmen finden Sie im Gesangbuch hinten im lila Teil)

Singet dem Herrn ein neues Lied,

denn er tut Wunder.

Er schafft Heil mit seiner Rechten

und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr lässt sein Heil kundwerden;

vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar.

Er gedenkt an seine Gnade und Treue für das Haus Israel,

aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes.

Jauchzet dem Herrn, alle Welt,

singet, rühmet und lobet!

Lobet den Herrn mit Harfen,

mit Harfen und mit Saitenspiel!

Mit Trompeten und Posaunen

jauchzet vor dem Herrn, dem König!

Das Meer brause und was darinnen ist,

der Erdkreis und die darauf wohnen.

Die Ströme sollen frohlocken,

und alle Berge seien fröhlich vor dem Herrn;

denn er kommt, das Erdreich zu richten.

Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit

und die Völker, wie es recht ist.

 

Barmherziger Gott, wir singen dir zu deiner Ehre, dankbar für deine große Güte. Wir stimmen ein in den Lobgesang des Universums, das dich, seinen Schöpfer preist. Wir klammern uns an den Trost der Lieder, wenn unser Herz schwer ist, und wir protestieren mit dem Lob deiner Barmherzigkeit gegen die Härte unserer Welt. Gott, höre alles, was wir in unsere Töne legen. Nimm unseren Gesang als Ausdruck unserer Liebe zu dir. Amen

Hier kommen Bitten für die einzelnen Wochentage:

Montag: Gott du Schöpfer des Lebens. Dir wollen wir singen. Wir stimmen mit ein in das Lob der Schöpfung. Wir freuen uns, dass es nun Frühjahr ist und dass alles blüht und gedeiht. Wir danken dir für den Sonnenschein und den Regen. Wir danken dir für das Zwitschern der Vögel und das Summen der Bienen. Wir bitten dich: Segne die Natur und die Umwelt. Lass uns deine Schöpfung bebauen und Bewahren. Wir danken dir für alle Bauern, die im Einklang mit der Natur unsere Lebensmittel herstellen.

Dienstag: Jesus Christus, wir wollen dein Lob singen. Doch manchen bleibt das Lied im Hals stecken. Wir bitten dich für alle Einsamen in den Seniorenheimen oder die zu Hause leben und die in diesen Tagen von niemandem besucht werden können. Sei du ihnen nahe. Wir bitten dich für alle, die in Sorge um ihre Gesundheit sind, besonders für die Risikogruppen. Steh du ihnen bei mit deiner Hilfe und deinem Trost. Wir bitten dich um alle, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben oder die als Selbständige um ihre Existenz fürchten. Schenke du ihnen Hoffnung. Wir bitten dich für alle Alleinerziehenden, die sich um ihre Kinder kümmern und gleichzeitig arbeiten sollen. Schenke ihnen genügend Kraft, Liebe und Geduld für jeden Tag.

Mittwoch: Heiliger Geist, jeder kann singen und in dein Lob einstimmen. Im Fußballstadion, auf den Festen und im Bierzelt stimmen alle in die Gesänge ein. Wir bitten dich, dass wir uns bald wieder treffen dürfen, dass wir miteinander singen und feiern können. Wir bitten dich um Geduld, wo es nötig ist. Lass uns verantwortungsbewusst mit den Öffnungen umgehen und erinnere uns immer wieder an unsere Verantwortung für uns und für unsere Mitmenschen.

Donnerstag: Gott, du Schöpfer des Lebens. Jeder kann singen, doch nicht alle trauen es sich. Wir bitten dich in diesen Tagen für die Menschen, die sich nicht trauen und nicht das nötige Selbstbewusstsein haben. Wir bitten dich für alle Menschen, deren Gaben unter Selbstzweifel und entmutigenden Erfahrungen verschüttet sind. Wir bitten dich für alle Menschen, die wenig Selbstvertrauen haben und denen es schwerfällt, für ihre Rechte und Wünsche einzutreten. Schenke ihnen Stärke und Mut.

Freitag: Jesus Christus, gemeinsam singt es sich am schönsten. In vielstimmigen Chorsätzen kommt dein Lob am besten zur Geltung. Wir danken dir für alle Menschen, die in diesen Tagen kreativ werden und ihre Chorproben online abhalten. Wir danken dir für alle Musikerinnen und Musiker, die zu den Seniorenheimen und Krankenhäusern fahren, um dort im Freien ein Ständchen zu bringen. Mache uns kreativ und lass uns in dein vielstimmiges Lob einstimmen.

Samstag: Heiliger Geist, auch bei Beerdigungen singen wir vielleicht bald wieder. Nicht immer ist es ein fröhliches Lob des Schöpfers. Immer wieder bringen wir mit den Liedern auch unsere Klagen zu dir. Wir danken dir für alle Menschen, die auch in den schweren Stunden für andere da sind und für sie singen. Wir danken dir für allen Trost, den wir in deinen Liedern finden können. Wir bitten dich für alle Menschen, die zögerlich mit einstimmen. Lass sie spüren, dass du ihre Klagelieder hörst und dass du trotz allem für sie da bist.

Sonntag: Dreieiniger Gott, wir danken dir für die Taufen, Konfirmationen, Ehejubiläen , Trauungen und Feste, die wir feiern durften und hoffentlich bald wieder feiern können. Wir danken dir für alles Frohe und Gute, das wir erleben durften. Wir bitten dich für alle Konfirmandinnen und Konfirmanden, für alle Brautpaare, die in diesen Tagen ein großen Fest feiern wollten. Wir bitten dich für alle Familien, die in diesen Tagen ein Kind taufen und unter deinen Segen stellen wollten. Schenke ihnen und uns allen, dass wir die Geduld nicht verlieren und uns bald auf großartige Feste freuen dürfen.

Nun ist Zeit, um Gott zu sagen, was uns freut und was wir geschafft haben oder worauf wir mit Spannung oder Sorge blicken.

Vaterunser:


Vater unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen.

 

Segensbitte:

Herr segne mich und behüte mich, lass dein Angesicht über mir leuchten und sei mir gnädig, erhebe dein Angesicht auf mich und schenke mir Frieden. Amen

Hygienetipps aus Dietenheim

Hygienetipp der Woche

Abstand halten, in den Ärmel nießen und regelmäßig die Hände mit Seife waschen! Das sind die wichtigsten Tipps, um gesund zu bleiben. Doch woher weiß ich beim Händewaschen, wann die erforderlichen 20-30 Sekunden um sind?

Beten Sie doch ein besinnliches Vaterunser. Das Vaterunser besteht aus 63 Wörtern. Langsam gesprochen (2 Wörter pro Sekunde) dauert es eine gute halbe Minute. Die „Schnellbeter“ beten am besten das Vaterunser zweimal. Danach sind die Hände sauber und die Seele fühlt sich erfrischt an.

 

Vater unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen.

 

Oder:  Sprechen Sie dabei das Glaubensbekenntnis. Danach sind die Hände sauber und die Seele weiß sich in Gott geborgen.

 

Ich glaube an Gott, den Vater,

den Allmächtigen,

den Schöpfer des Himmels und der Erde.

 

Und an Jesus Christus,

seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,

empfangen durch den Heiligen Geist,

geboren von der Jungfrau Maria,

gelitten unter Pontius Pilatus,

gekreuzigt, gestorben und begraben,

hinabgestiegen in das Reich des Todes,

am dritten Tage auferstanden von den Toten,

aufgefahren in den Himmel;

er sitzt zur Rechten Gottes,

des allmächtigen Vaters;

von dort wird er kommen,

zu richten die Lebenden und die Toten.

 

Ich glaube an den Heiligen Geist,

die heilige christliche Kirche,

Gemeinschaft der Heiligen,

Vergebung der Sünden,

Auferstehung der Toten

und das ewige Leben.

Amen.

 

Oder: Sprechen Sie dabei den Psalm 23. Danach sind die Hände sauber und die Seele weiß sich von Gott in allen Lebenslagen behütet und begleitet.

 

Der HERR ist mein Hirte,

mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue

und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele.

Er führet mich auf rechter Straße

um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,

fürchte ich kein Unglück;

denn du bist bei mir,

dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch

im Angesicht meiner Feinde.

Du salbest mein Haupt mit Öl

und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit

werden mir folgen mein Leben lang,

und ich werde bleiben

im Hause des HERRN immerdar. Amen

 

Oder: Wiederholen Sie dabei die Zehn Gebote. Auch diese Regeln sind da, um Leben zu schützen und um den Menschen ein gutes Miteinander zu ermöglichen. So bleiben Sie an Leib und Seele gesund und können in einer guten Beziehung mit Gott und ihren Mitmenschen leben.

 

Das erste Gebot

Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

 

Das zweite Gebot

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.

 

Das dritte Gebot

Du sollst den Feiertag heiligen.

 

Das vierte Gebot

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.

 

Das fünfte Gebot

Du sollst nicht töten.

 

Das sechste Gebot

Du sollst nicht ehebrechen.

 

Das siebte Gebot

Du sollst nicht stehlen.

 

Das achte Gebot

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

 

Das neunte Gebot

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

 

Das zehnte Gebot

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

Gebete für jeden Tag der Woche - Sonntag Jubilate

 

“there is no glory in prevention” so heißt es in diesen Tagen immer wieder - Es gibt keinen Ruhm für das Verhindern. Feuerwehrleute werden beim Löschen des Brandes als Helden gefeiert, während Brandschutzbestimmungen oft als lästig angesehen werden. Christen fragen in Krisenzeiten oft, wie Gott das zulassen konnte, doch vergessen sie meist Gott zu danken, wenn es ihnen gut geht. In dieser Woche geht es in den Gebeten um den Dank für alle Unglücke, die nicht geschehen sind.

<h1>Liturgischer Beginn:</h1>

Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

<h1>Wochenpsalm: Psalm 66</h1>

(weitere Psalmen finden Sie im Gesangbuch hinten im lila Teil)

Jauchzet Gott, alle Lande!

Lobsinget zur Ehre seines Namens;

rühmet ihn herrlich!

Sprecht zu Gott: Wie wunderbar sind deine Werke!

Deine Feinde müssen sich beugen vor deiner großen Macht.

Alles Land bete dich an

und lobsinge dir, lobsinge deinem Namen.

Kommt her und sehet an die Werke Gottes,

der so wunderbar ist in seinem Tun an den Menschenkindern.

Er verwandelte das Meer in trockenes Land,

sie gingen zu Fuß durch den Strom;

dort wollen wir uns seiner freuen.

Er herrscht mit seiner Gewalt ewiglich,

seine Augen schauen auf die Völker.

Die Abtrünnigen können sich nicht erheben.

Lobet, ihr Völker, unsern Gott,

lasst seinen Ruhm weit erschallen,

der unsre Seelen am Leben erhält

und lässt unsere Füße nicht gleiten.

Gott, wir kommen zu dir, um uns an dich und deine Taten erinnern zu lassen. Wir bitten dich, dass du uns in unserem Alltag begleitest, uns über unsere Abgründe trägst, und uns mit Freude an dir erfüllst. Wir bitten dich: Öffne uns für dein Wort, lass es in unserem Leben wirken und mach uns getrost. Schenke uns Verbundenheit mit den Menschen, die du liebst, auch wenn wir nicht zusammen in einem Raum sein können.

Hier kommen Bitten für die einzelnen Wochentage:

Montag: Gott, du Schöpfer des Lebens, wir danke dir für alle Unfälle, die nicht geschehen sind. Wir danken dir für die Geländer, die uns vor dem Absturz bewahrt haben. Wir danken dir für alle Menschen mit einer schnellen Reaktion und guten Bremsen, die die Fehler der anderen Autofahrer ausgleichen konnten. Wir danken dir, dass jedes Jahr weniger Menschen auf unseren Straßen sterben. Wir bitten dich, lass uns dies nicht leichtfertig als selbstverständlich hinnehmen. Mache uns wachsam dafür, dass auch wir helfen, Unfälle zu vermeiden

Dienstag: Jesus Christus, wir danken dir für alle Verbrechen, Überfälle, Mord und Totschlag, der nicht geschehen ist. Wir danken dir, dass wir in unserem Land sicher sind, dass es Menschen gibt, die dem Verbrechen Einhalt gebieten und zum Frieden erziehen. Lass auch uns zum Frieden und zur Gerechtigkeit in unserem Land beitragen. Lass uns freundlich mit unseren Mitmenschen umgehen.

Mittwoch: Heiliger Geist, wir danken dir für alle Wohnungsbrände und Katastrophen, die nicht geschehen sind. Wir danken dir für alle Brandschutz- und Arbeitssicherheitsbeauftragten die sich unermüdlich für unsere Sicherheit einsetzen. Wir danken dir für Vorschriften und Auflagen, die das Leben der Menschen schützen und bewahren. Segne du die Männer und Frauen, die im Notfall für andere da sind und im Notfall dort hingehen, wo andere fliehen.

Donnerstag: Gott unser himmlischer Vater, wir danken dir für alle Überschwemmungen und Naturkatastrophen, die in unserem Land nicht geschehen sind. Wir danken dir für den Hochwasserschutz an der Iller und dafür, dass es in unserem Land keine schlimmen Erdbeben gibt. Mache du uns wachsam für die Nöte der Menschen nach Naturkatastrophen und lass uns solidarisch zu ihnen stehen.

Freitag: Jesus, unser Bruder, wir danken dir für alle Meinungsverschiedenheiten und Streit, die nicht eskalieren. Wir danken dir für alle, die sich an einen Tisch setzten und friedlich ihre Argumente austauschen. Wir danken dir für alle zähen und langwierigen Verhandlungen in den Parlamenten und den Konferenzen. Wir danken dir für Menschen, die zwischen Konfliktparteien vermitteln und so zu einem besseren Miteinander beitragen. Wir bitten dich, lass auch uns zu Friedensboten in den Familien, zwischen Nachbarn, Milieus und politischen Parteien werden.

Samstag: Heiliger Geist, wir danken dir für den Kollaps in den Krankenhäusern und in unserem Gesundheitssystem, der bisher ausgeblieben ist. Voller Sorge blicken wir nach Italien, Spanien und zu den Entwicklungsländern. Mache uns dankbar für das schnelle und besonnene Reagieren der Ärzte und der Politiker. Lass uns unseren Beitrag dazu leisten, dass die Menschen in unserem Land gesund bleiben, auch wenn vieles in diesen Tagen mühselig und anstrengend ist.

Sonntag: Dreieiniger Gott, wir danken dir für alle Schuld, die wir auf uns geladen haben und die du uns nicht nachträgst. Wir danken dir für alle Menschen, die uns unser Versagen nicht unter die Nase reiben. Wir danken dir, dass du uns immer wieder einen Neuanfang ermöglichst. Du hast uns schon oft vergeben. Mache auch uns zur Vergebung bereit und hilf auch uns, dass wir unseren Mitmenschen neue Chancen einräumen.

Nun ist Zeit, um Gott zu sagen, was uns freut und was wir geschafft haben oder worauf wir mit Spannung oder Sorge blicken.

Vaterunser:

Vater unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen.

Segensbitte:

Herr segne mich und behüte mich, lass dein Angesicht über mir leuchten und sei mir gnädig, erhebe dein Angesicht auf mich und schenke mir Frieden. Amen

Gebet in der Dürrezeit

 

 

Himmlischer Vater, Schöpfer der Erde,

du hast die Welt geschaffen als Lebensraum für alle Kreatur.

Du hast versprochen, dass nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze,

Sommer und Winter, Tag und Nacht – solange die Erde steht.

Wir bitten dich in dieser Zeit der Dürre: Gedenke deines Versprechens.

Schenk dem Land Fruchtbarkeit, dass es uns weiter nährt.

 

Jesus Christus, unser Erlöser, unser Bruder,

wir bitten dich für die Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, überall auf der Welt.

Ihr wirtschaftliches Überleben hängt ab von der Ernte.

Stärke sie und sei bei ihnen, wo sie sich verlassen fühlen.

Schenk ihnen Menschen, die sie unterstützen und für sie einstehen.

 

Heiliger Geist der Liebe und der Wahrheit,

ermutige uns, uns für den Schutz deiner Schöpfung einzusetzen.

Gib uns Ideen, wie wir einander stützen können in diesen schweren Zeiten.

Gib den Bemühungen Gelingen, das Leben zu schützen in dieser großen Krise.

Schenk, dass diese Erde mehr und mehr zum Raum wird, in dem die Geschöpfe miteinander leben können, ohne Hunger und ohne Angst: Dein Reich komme.

 

Darum bitten wir dich mit dem Gebet, das du uns gelehrt hast:

Vater unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen.

 

Matthäusevangelium 6,9-13

 

Amen.

Gebet für die Einsamen

ANSPRACHE-aktuell 21. April 2020

 

Manche sind in dieser wie verschlossenen Zeit noch einmal zusätzlich ausgeschlossen: Kranke, Menschen in Heimen, Verstorbene und Trauernde.

 

Wir brauchen, dringender als zuvor, die Kraft des Gebetes – unseres Gedenkens vor Gott. (Die Ansprache schließt mit Gebet und Fürbitte.)

---------------------------------------------------------------------------

 

Gebet für die Einsamen

 

1.

Es ist, als stehe die Zeit still, als sei sie gefroren. Zwar gibt es seit vergangenen Montag kleine Lockerungen im stark eingeschränkten alltäglichen Leben, aber vieles steht weiter still. Vor allem an den Abenden und in der Nacht liegt eine ungewohnte Stille über den Städten.

 

Wir erleben eine Zeit, die wir uns vor sechs Wochen noch nicht einmal vorstellen konnten; eine gleichsam eingefrorene Zeit. Die einen ertragen diese Zeit lässig, fast gleichmütig – andere aber kommen beinahe täglich an die Grenzen ihrer Geduld. Ein verschlossenes Land bleibt auch dann oft unvorstellbar, wenn wir es leben müssen, wenn wir uns darin bewegen und zugleich überlegen müssen: Dürfen wir das jetzt? Geht das, was wir uns gerade wünschen? Ist dies oder das eigentlich erlaubt?

 

2.

Etwas in dieser Zeit besorgt manche Menschen bis zur Unerträglichkeit. Es ist die Vereinsamung derer, die keinen Besuch mehr bekommen dürfen: die Alten in den Heimen, die Kranken in den Krankenhäusern – und die, die gestorben sind und von nur wenigen Menschen zum Grab geleitet werden dürfen.

 

Das hätten wir Menschen uns im schlimmsten Fall nicht ausdenken wollen: Wir dürfen die Einsamen, wir dürfen die Verstorbenen kaum oder gar nicht begleiten; wir müssen ihnen ihre Würde versagen um des Wohles aller Menschen willen.

Das können wir vielleicht verstehen, aber es greift doch unser Herz immer wieder an.

 

3.

Wir brauchen, dringender als zuvor, die Kraft des Gebetes; unseres Mitfühlens und Gedenkens vor Gott. Wenn unsere Füße und Hände die Menschen nicht mehr begleiten dürfen, müssen unsere Herzen es umso mehr tun. Niemand darf ohne Gebet bleiben, ohne unsere fürsorgliche Fürbitte – ob wir die Menschen und ihre Angehörigen nun kennen oder nicht. Wir haben jetzt die Zeit; und wir haben die Kraft dazu.

Darum beten wir für sie und für uns:

 

Vater im Himmel, wir empfinden die Last dieser Wochen.

Unser Herz ist bedrückt, wenn wir an Einsame und Sterbende denken.

Manchmal erfühlen wir ihre Ängste.

 

Wir gedenken der Menschen, die ihre Liebsten nur von ferne sehen.

Wir gedenken der Menschen, die ohne ihre Lieben sterben.

Wir gedenken der Menschen, die ohne ihre Freunde begraben werden.

 

Dir befehlen wir alle Menschen an, die krank sind, die sterben, die um Menschen trauern.

Sei du ihnen, Vater im Himmel, der gute Hirte im dunklen Tal.

Nimm diese Menschen in deine Arme; führe sie in dein ewiges Reich;

in dein Reich ohne Schmerz und ohne Tränen.

 

Dein Reich komme. Amen.

 

Michael Becker

mbecker@buhv.de

 

Sorgentelefon

Gemeinsames „Sorgentelefon“ von Katholischer und Evangelischer Kirche sowie von Caritas und Diakonie

Sozialarbeiter und Seelsorger geben Antworten bei sozialen und materiellen Schwierigkeiten

Die Katholische und Evangelische Kirche bietet gemeinsam mit ihren Wohlfahrtsverbänden mit dem „Sorgentelefon“ für die Bürgerinnen und Bürger im gesamten Landkreis eine Möglichkeit an, sich mit den eigenen Fragen, Sorgen und Nöten an jemanden vertrauensvoll zu wenden. Am Telefon sind mit Sozialarbeiter/innen und Seelsorger/innen professionelle Ansprechpartner, die zuhören und bei Bedarf Rat geben, und, wo möglich, Unterstützung organisieren können. Das Ganze geschieht diskret und kostenlos.  Ebenso können derzeit Einzelpersonen, Alleinerziehende oder Familien in finanzielle Schwierigkeiten kommen. Hier können Caritas und Diakonie eine finanzielle Überbrückungsbeihilfe anbieten bis die Regelleistungen greifen. Gemeinsam mit der Bruno-Frey-Stiftung, der Stiftung „Kinder in Not“ und aus Spendenmitteln wurde ein Sozialfond gebildet, der versucht, rasch und unbürokratisch zu helfen.

Das „Sorgentelefon“ ist an Wochentagen tagsüber von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr erreichbar unter:

Katholisches Dekanat: 07351 / 8095 400

Caritas: 07351 / 8095 100

Diakonie: 07351 / 150210

Evangelisches Dekanatamt: 07351 / 9401

 

Sollte eine der Nummern belegt sein, einfach eine der anderen Nummern wählen.

 

Auch online können Sie uns erreichen unter

Evangelischer Kirchenbezirk;

E-Mail: dekanatamt.biberach@elkw.de

Internet:  www.kirchenbezirk-biberach.de

Diakonie;

E-Mail: info@diakonie-biberach.de

Internet: www.diakonie-biberach.de

Katholisches Dekanat;

E-Mail: dekanat.biberach@drs.de

Internet: www.dekanat-biberach.drs.de

Caritas;

E-Mail: region@caritas-biberach-saulgau.de

Internet: www.caritas-biberach-saulgau.de

 

Informationsmaterial

Der Gesprächskreis Evangelium und Kirche aus der ev. Landessynode stellt folgendes Informationsmaterial zur Verfügung:

das neue EuK-Info-Heft ist auf der Homepage eingestellt.

Mit folgendem Link kommen Sie direkt hin:

 

https://evangelium-und-kirche.de/fileadmin/euk/pdf/euk-info/EuK-Info_2001_Demokratie.pdf

 

Gebete für jeden Tag der Woche

Gebete für jeden Tag der Woche

vom ev. Pfarramt Dietenheim zur Verfügung gestellt

 

Psalm 23

(weitere Psalmen finden Sie im Gesangbuch hinten im lila Teil)

Der HERR ist mein Hirte,

mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue

und führet mich zum frischen Wasser.

Er erquicket meine Seele.

Er führet mich auf rechter Straße

um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,

fürchte ich kein Unglück;

denn du bist bei mir,

dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch

im Angesicht meiner Feinde.

Du salbest mein Haupt mit Öl

und schenkest mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit

werden mir folgen mein Leben lang,

und ich werde bleiben

im Hause des HERRN immerdar.

 

Gott, du bist unser guter Hirte. Du hältst uns in deiner Hand. Egal was kommt, du führst uns einen Weg, den wir gehen können. In grünen Auen, wenn das Leben gelingt und es uns gut geht bist du da. In den tiefen Tälern des Lebens, wenn wir nicht mehr weiter wissen oder die Angst uns lähmt stehst du an unserer Seite

Hier kommen Bitten für die einzelnen Wochentage:

Montag:

Gott, ich danke dir, dass du mein guter Hirte bist. Du begleitest mich an jeden Tag in meinem Leben, durch Höhen und Tiefen hindurch. Du bist immer für mich da. Ich bitte, dich, lass mich dieses auch in diesen ungewohnten Tagen spüren. Zeige du mir Wege, die ich gehen kann und wo ich mich für andere Menschen einbringen kann.

Dienstag: Jesus Christus, du hast uns Menschen deine Welt geschenkt und sie uns zur Verfügung gestellt. Ich danke dir für die Blumen, die saftigen Wiesen und die Wälder. Ich danke dir für deine Schöpfung. Schenke mir in diesen Tagen die Muße, damit ich mich an deiner Natur erfreue. Lass mich erkennen, wo ich meinen Teil beitragen kann, um die Welt nicht nur zu bebauen, sondern auch zu bewahren.

Mittwoch: Heiliger Geist, ich danke dir für die Kinder und Enkel, für die Kinder in der Nachbarschaft. Sie sind unsere Zukunft. Ich möchte dir die Kinder besonders ans Herz legen: Viele leben in beengten Verhältnissen. Die Spielplätze sind gesperrt, Kindergärten und Schulen sind geschlossen. Zeige Ihnen, dass du die Kinder liebst und dass du immer für sie da bist.

Donnerstag: Gott, du Schöpfer des Lebens: Ich bitte dich für alle Menschen, die krank sind und deinen Trost brauchen. Manche sind einsam und können niemand treffen. Wie tröstlich wäre es, wenn sie jemand in den Arm nehmen könnte, doch das ist gerade nicht möglich. Zeige mir Ideen, wie ich helfen kann: Durch Einkäufe und Botengänge für andere, durch praktische Hilfe, oder indem ich jemandem schreibe oder anrufe.

Freitag: Jesus, unser Bruder. So vieles hatte ich für die kommenden Wochen geplant: Urlaub gebucht, Konzertkarten besorgt, Arbeitsaufträge entgegengenommen. Doch nun ist vieles anders. Es ist schön, auf einmal viel Zeit zu haben. Doch andere Sorgen entstehen. Schenke mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann. Die Kraft die Dinge zu ändern, die ich ändern kann. Die Weisheit das eine vom anderen zu unterscheiden.

Samstag: Heiliger Geist, gefühlt dreht sich fast alles um Corona. So viel anderes bleibt auf der Strecke. Ich weiß: Du bist der gute Hirte und du bist für alle Menschen da. Vergiss nicht die Menschen in den Flüchtlingslagern, für die sich gerade fast niemand interessiert. Vergiss nicht die vielen kranken Menschen, die sich gerade nicht in die Krankenhäuser und zu den Ärztinnen und Ärzten trauen. Vergiss nicht die Menschen, die um ihre wirtschaftliche Existenz bangen. Vergiss nicht die vielen, die in diesen Tagen so schnell übersehen werden.

Sonntag: Dreieiniger Gott, du versprichst uns, dass wir einmal in deinem Haus bleiben werden für immer. Im Leben und danach bin ich in deiner Hand. Schenke mir, dass es mich frei macht von Ängsten, auch von der Angst vor dem Corona-Virus. Schenke mir, dass es mich bestärkt Verantwortung zu übernehmen für mich und für andere, indem ich mich an Vorschriften und Regeln halte. Schenke mir die Perspektive für ein Leben nach der Krise und für die Perspektive auf ein Leben in deinem Haus, für immer.

Nun ist Zeit, um Gott zu sagen, was uns freut und was wir geschafft haben oder worauf wir mit Spannung oder Sorge blicken.

Vaterunser:

Vater unser im Himmel

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft und die Herrlichkeit

in Ewigkeit. Amen.

Segensbitte:

Herr segne mich und behüte mich, lass dein Angesicht über mir leuchten und sei mir gnädig, erhebe dein Angesicht auf mich und schenke mir Frieden. Amen

Dietenheimer Mitmachaktion

Mein Lieblingschoral

 

"Singen tut Körper und Seele gut". Diese alte Volksweisheit haben Wissenschaftler untersucht und festgestellt: Singen stärkt tatsächlich die Abwehrkräfte und auch die Psyche. Singen ist gut für Herz, Lunge, allgemeine Fitness und für das Immunsystem. Nehmen Sie einmal das Gesangbuch zur Hand und singen Sie aus Leibeskräften mit.

Doch mit welchem Lied beginnt man am besten? Mit der Nummer eins im Gesangbuch eher nicht, denn das Adventslied „Macht hoch die Tür“ passt momentan nicht so recht. Wir haben die Profis gefragt. Die Musiker und Organisten unserer Kirchengemeinde stellen hier ihre Lieblingslieder vor und erzählen, warum es sich lohnt, dieses Lied zu singen:

 

Montag – Organistin Annegret S.:

Mein Lieblingslied in der Osterzeit ist „Auf, auf, mein Herz, mit Freuden“. Ich mag dieses Lied wegen der Freude, die im Text und in der schwungvollen Melodie im 6/4 Takt zum Ausdruck kommt. Es ist ein wunderbarer Text zu Ostern und in unserer momentanen Zeit der Corona Krise. Trotzdem, trotz allem - Jesus hat den Tod besiegt und lebt. Der Tod hat nicht mehr das letzte Wort!

1. Auf, auf, mein Herz, mit Freuden

nimm wahr, was heut geschicht;

wie kommt nach großem Leiden

nun ein so großes Licht!

Mein Heiland war gelegt

da, wo man uns hinträgt,

wenn von uns unser Geist

gen Himmel ist gereist.

 

8. Er bringt mich an die Pforten,

die in den Himmel führt,

daran mit güldnen Worten

der Reim gelesen wird:

Wer dort wird mit verhöhnt,

wird hier auch mit gekrönt;

wer dort mit sterben geht,

wird hier auch mit erhöht.

Zum Mitsingen: Evangelisches Gesangbuch Nummer No. 112

 

Dienstag – Hannelore C.:

Einer meiner Lieblingschoräle in der Passionszeit ist „Nun gehören unsre Herzen“. Zum einen beeindruckt natürlich die Zuversicht in der Entstehungszeit (1938) „Ja, du machst einst alles neu“ zum anderen gefällt mir die Melodie: sie lässt sich sehr gut singen und prägt sich gut ein. Der Text ist auch in der Coronazeit tröstlich.

1. Nun gehören unsre Herzen

ganz dem Mann von Golgatha,

der in bittern Todesschmerzen

das Geheimnis Gottes sah,

das Geheimnis des Gerichtes

über aller Menschen Schuld,

das Geheimnis neuen Lichtes

aus des Vaters ewger Huld.

 

4. Schweigen müssen nun die Feinde

vor dem Sieg von Golgatha.

Die begnadigte Gemeinde

sagt zu Christi Wegen: Ja!

Ja, wir danken deinen Schmerzen;

ja, wir preisen deine Treu;

ja, wir dienen dir von Herzen;

ja, du machst einst alles neu.

Zum Mitsingen: Evangelisches Gesangbuch Nummer No. 93

 

Mittwoch: Sängerin Ulrike D.:

Ich liebe das Lied "Wer nur den lieben Gott lässt walten". Zum einen mag ich die einfache Melodie. Sie berührt mein Herz. Das Lied wurde kurz nach der schrecklichen Zeit des Dreißigjährigen Krieges geschrieben. Es spricht so viel Gelassenheit und Vertrauen aus diesen Zeilen. Meine Lieblingsstrophe ist natürlich die Letzte. Ich singe ja eh viel und gerne.

1. Wer nur den lieben Gott lässt walten

und hoffet auf ihn allezeit,

den wird er wunderbar erhalten

in aller Not und Traurigkeit.

Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut,

der hat auf keinen Sand gebaut.

 

7. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen,

verricht das Deine nur getreu

und trau des Himmels reichem Segen,

so wird er bei dir werden neu.

Denn welcher seine Zuversicht

auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

Zum Mitsingen: Evangelisches Gesangbuch No. 369 / katholisches Gotteslob No. 424

 

Donnerstag – Organistin und Posaunenchorleiterin Renate U.:

Mein Lieblingslied aus dem Gesangbuch ist „Bewahre uns Gott, behüte uns Gott“. Ich finde, dass es sehr gut in die jetzige Zeit passt. Es drückt Gottvertrauen aus. Ich bin dankbar, dass ich mich so an Gott wenden und Gott um Bewahrung bitten darf.

1. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,

sei mit uns auf unsern Wegen.

Sei Quelle und Brot in Wüstennot,

sei um uns mit deinem Segen.

 

4. Bewahre uns, Gott, behüte uns, Gott,

sei mit uns durch deinen Segen.

Dein Heiliger Geist, der Leben verheißt,

sei um uns auf unsern Wegen.

Zum Mitsingen: Evangelisches Gesangbuch No. 117 / katholisches Gotteslob No. 453

 

Freitag – Organistin Renate F.:

Mein Lieblingslied ist „Du meine Seele singe.“ Ich sehe darin die Aufforderung an mich und meine Seele trotz allem fröhlich zu sein. Diese Worte sprechen mit total an: Trotz allem was geschieht darf ich fröhlich sein. Die Fröhlichkeit ist in uns veranlagt. Das Leben besteht nicht nur aus Gefahr und dem Corona-Virus.

1. Du meine Seele, singe,

wohlauf und singe schön

dem, welchem alle Dinge

zu Dienst und Willen stehn.

Ich will den Herren droben

hier preisen auf der Erd;

ich will ihn herzlich loben,

solang ich leben werd.

 

8. Ach ich bin viel zu wenig,

zu rühmen seinen Ruhm;

der Herr allein ist König,

ich eine welke Blum.

Jedoch weil ich gehöre

gen Zion in sein Zelt,

ist’s billig, dass ich mehre

sein Lob vor aller Welt.

Zum Mitsingen: Evangelisches Gesangbuch Nummer 302

 

Samstag - Organist Stefan R.:

Mein Lieblingslied aus dem Gesangbuch ist „Nun danket alle Gott“. Schon mein Großvater war Organist. Ihm hat dieses Lied in schweren Zeiten geholfen. Trotz des Krieges und in der russischen Gefangenschaft hat er die Hoffnung und den Lebensmut nie verloren.

Als Jugendlicher konnte ich mit den Erzählungen meines Opas wenig anfangen. Doch mittlerweile spricht mich das Lied immer mehr an und ich bin überzeugt, dass die Worte auch heute noch gelten. Ich bin dankbar, dass es meiner Familie gut geht, dass ich gesund bin und einen guten Beruf habe.

 

1. Nun danket alle Gott

mit Herzen, Mund und Händen,

der große Dinge tut

an uns und allen Enden,

der uns von Mutterleib

und Kindesbeinen an

unzählig viel zugut

bis hierher hat getan.

 

2. Der ewigreiche Gott

woll uns bei unserm Leben

ein immer fröhlich Herz

und edlen Frieden geben

und uns in seiner Gnad

erhalten fort und fort

und uns aus aller Not

erlösen hier und dort.

Zum Mitsingen: Evangelisches Gesangbuch No. 321 / katholisches Gotteslob No. 405

Sonntag: Gerhard B.:

Mein Lieblingslied im Gesangbuch ist „Lobe den Herren“. Zum einen gefällt mir die Melodie. Gerade ist mir die Zeile „der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet“ besonders wichtig. Es zeigt mir, dass Gott uns gut durch die Krisen des Lebens hindurchführt. Gott hilft mir, dass ich auf Gott vertrauen kann. Dafür möchte ich Gott loben und danken.

1. Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren,

lob ihn, o Seele, vereint mit den himmlischen Chören.

Kommet zuhauf,

Psalter und Harfe, wacht auf,

lasset den Lobgesang hören!

 

2. Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret,

der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet,

der dich erhält,

wie es dir selber gefällt;

hast du nicht dieses verspüret?

Zum Mitsingen: Evangelisches Gesangbuch No. 316 / katholisches Gotteslob No. 392

Gebetsflyer der kath. Seelsorgeeinheit St. Benedikt