Erste Gottesdienste

Erste Vorabinformation zu den Bedingungen für die Wiederaufnahme von Gottesdiensten:

 

Nach einem Gespräch mit dem Ministerpräsidenten zeichnet sich ab, unter welchen Bedingungen Gottesdienste ab dem 10. Mai 2020 wieder gefeiert werden können.

Fest steht bereits, dass ein Mindestabstand von zwei Metern einzuhalten ist. Dieser Mindestabstand ist Grundlage für die Berechnung der Personenhöchstzahl für die jeweilige Kirche, den jeweiligen Gottesdienstraum.

Die Festlegung der Personenhöchstzahl erfolgt durch den Kirchengemeinderat. Mit diesem Mindestabstand geht die Landeskirche in Absprache mit den anderen Kirchen im Land bewusst über die Vorgaben des Landes hinaus, um ihrer Verantwortung gegenüber den Gottesdienstbesuchern gerecht zu werden.

 

Zu organisieren werden der Einlass und der Ausgang (beispielsweise bankweises Verlassen) sein.

Zwei Wege der Begrenzung des Einlasses sind gut und auch parallel vorstellbar:

a)     durch freundliche Einlasskontrollen bis zur Höchstzahl.

b)     durch die Markierung von Plätzen (Sitzkissen)).

 

Gesangbücher werden nicht ausgegeben. Eigene Gesangbücher können mitgebracht werden. Türen, Bänke, Stühle und andere Kontaktflächen sind regelmäßig zu desinfizieren. Die Türen sollen offengehalten werden. Desinfektionsmittel sind am Eingang bereit zu stellen. Die Bereitstellung einfacher Gesichtsmasken wird empfohlen. Ein Ordnungsdienst ist vorzusehen. Die Gemeinden sind verpflichtet, ein schriftliches Infektionsschutzkonzept zu erstellen, das diesen Bedingungen entspricht.

 

•      Für Gottesdienste im Freien gilt eine Personenhöchstzahl von 100 Besuchern,

•      für Bestattungen eine Personenhöchstzahl von 50 Besuchern.

•      Das Heilige Abendmahl wird bis auf weiteres nicht gefeiert.

•      Auch Ordinations-, Konfirmations- und Jubiläumskonfirmationsgottesdienste können bis auf weiteres nicht gefeiert werden.

•      Gleiches gilt für Kindergottesdienste bis zur Wiederaufnahme des Regelbetriebs in den Kinderbetreuungseinrichtungen.

•      Taufen werden in einem selbstständigen Taufgottesdienst vollzogen.

•      Trauungen sollen verschoben werden.

Die weiteren Einzelheiten auch zum Verzicht auf gemeinsames Singen im Gottesdienst wird der Oberkirchenrat in den nächsten Tagen in einem Rundschreiben mitteilen, dem auch eine verbindliche örtliche Agende beigefügt sein wird, die den Ablauf eines verkürzten Gottesdienstes vorsieht.