Aus dem Gemeindeleben

Gottesdienst im Grünen


Am Sonntag den 16. August war es soweit  - unsere Sommerkirche hatte Premiere mit einem Gottesdienst im Grünen , im Rondell unseres Gemeindezentrums- verbunden mit einem Wunschkonzert, das unsere Organistin Frau Ulrike Remmele wieder ermöglichte
 
Diese Gottesdienstform wollen wir am Sonntag 7.8 2011 - bei schönem Wetter - wiederholen.
 
 

Der Stern Gottes – Licht der Hoffnung für die Welt !

(evkg-mp) – Unter diesem Motto stand ein nicht alltäglicher Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde zum Erscheinungsfest (6. Januar), das in der evangelischen Kirche gleichzeitig als Tag der Weltmission gefeiert wird.
 
Im Unterschied zu den üblichen Gottesdiensten wurde dieser durchgängig von Pfarrer Schwarz und seinem kompletten Kirchengemeinderat zelebriert.
 
 
Im von 3 Mitgliedern des KGR abwechselnd vorgetragenen Predigttext nach einer Erzählung aus dem Matthäusevangelium treten verschiedene Menschen auf: Der König Herodes, die Weisen aus dem Morgenland, Hohepriester, Schriftgelehrte des Volkes – und das Kind. Allen diesen Menschen leuchtet der Stern und er begleitet  diese Weisen, bis er über dem Ort stehen bleibt, wo das Kindlein ist.
 
 
Die Legende erzählt, dass die Weisen Casper, Melchior und Balthasar hießen, von königlichem Rang und unterschiedlicher Hautfarbe waren und als Heiden aus Persien, Arabien und Indien – also aus der ganzen damals bekannten Welt – gekommen sind. Weiter berichtet die Legende von der Weisheit aus Persien, den Gewürzen und Heilkräutern Arabiens und den kunstvoll gefertigten, kostbaren Gegenständen aus edlen Metallen aus Indien. Eines der Geschenke war Myrrhe – ein Gewürz, welches zu jener Zeit normalerweise für die Salbung von Toten gebraucht wurde. Der Erzähler will damit sagen, dass das Kind von seiner Geburt an vom Tod bedroht war.
 
 
Als Jesus in Bethlehem geboren war, herrschte dort König Herodes – ein brutaler Machthaber, und es ist gut vorstellbar, dass dieser erschrak, als er hörte, dass man das neugeborene Kind „König der Juden“ nannte und entsprechend grausam reagierte.
 
Eine Konstellation also, in welcher die weltliche Macht in deutlichem Kontrast zu einem ohnmächtigen Kind steht!
 
 
Am Beispiel der in Japan lebenden Minderheit von koreanischen Christen ist festzumachen, dass viele Menschen ohne Zweifel auch heute in einer Gesellschaft leben, in der Mächtige die Schwächeren unterdrücken, missbrauchen und vernachlässigen. Dabei sind die großen, beherrschenden Mächte nicht immer nur Regierungen oder militärische Organisationen. Auch kleine Gruppen einer Gesellschaft oder die Gesellschaft selbst drückt „unliebsame“ Teile an ihren Rand und bringt sie um ihre Rechte. Und doch gilt für diese kleine Gruppe koreanischer Christen in Japan, was für Bethlehem gilt: Indem aus der kleinsten Stadt der messianische Herrscher hervorkommt, wird sie zur bedeutendsten. Die Geschichte des brutalen Herodes in jener Zeit, wo Jesus als ohnmächtiges Kind geboren wurde, ist eine Kraft  und Hoffnung für diejenigen, die heute noch unter Strukturen der „Macht“ in unserer Gesellschaft leben und leiden müssen: Wie das ohnmächtige Kind im Stall von Bethlehem den König von Jerusalem zum Zittern bringt, so bemühen sich die in Japan lebenden koreanischen Christen, ihre gesellschaftliche Unterdrückung zu überwinden.
 
 
Fehlt noch eine Definition zur Rolle des Sterns in dieser Geschichte: Er begleitet die Weisen aus dem Morgenland, wie der Heilige Geist unser tägliches Leben begleitet. Der Stern von Bethlehem ist das Symbol des Lebens und des Lichts, das in die Finsternis der Welt hineinscheint.   Er ist ein Zeichen, dass wir von guten Mächten – von Gott – wunderbar geborgen sind. Wohl werden wir auch in diesem Jahr wieder in einer dunklen Welt leben müssen, aber wie die Huldigung Jesu von den Weisen das Vorspiel seiner Herrschaft in unserer Welt ist, so können auch wir getrost in diesem neuen Jahr mit Jesu unseren Schritt anfangen.
 
 
Am „Tag der Weltmission“ denkt die evangelische Kirche in Württemberg an die „weltweite Kirche“ und ist dankbar dafür, dass in der Vergangenheit viele Missionare im Sinne des Taufbefehls (nach Matthäus) von Deutschland ins Ausland entsandt wurden und umgekehrt viele ausländische Missionare zu uns nach Deutschland gekommen sind.
 
 
Ein Pfarrer, der seinem ehrenamtlichen Leitungsgremium etwas zutraut; ein Kirchengemeinderat, der den Dienst an seiner Kirchengemeinde auch durch aktive Mitwirkung im Gottesdienst ausdrückt; beides sind gute Voraussetzung- en für eine lebendige, offene und Vertrauen erweckende Kirchengemeinde und deshalb werden wir derartige Gottesdienste künftig voraussichtlich öfter im evangelischen Gemeindezentrum in Ochsenhausen durchführen.
 
 


Adventsfeier Gemeindeclub (GPZ)

 

Licht durchbricht Isolation!
(mp)
 
   Unter dieses Motto stellte Bettina Oswald die diesjahrige Adventsfeier des Gemeindeclubs Ochsenhausen am 15.12.2008 im Evangelischen Gemeindezentrum.
 
   Für Menschen mit psychischen Belastungen ist es ganz besonders wichtig, eine „Insel“  des Verständnisses und der Begleitung zu haben, auf der sie ernstgenommen und für ein Leben in weitgehender Selbstständigkeit gestärkt  werden. Ein solcher Ort ist für die Mitglieder des Gemeindeclubs das Evangelische Gemeindezentrum in Ochsenhausen geworden, wo diese Gruppe allwöchentlich ihre Frühstücks- bzw. Kaffeetreffs veranstaltet und in diesem Jahr zum vierten mal ihre Adventsfeier abhielt.
 
   So gab zum Eingang das von Frau Oswald vorgetragene Gedicht  „Tragt in die Welt nun ein Licht“ auch das Motto vor. Das Adventslicht bewohne das Innerste, erfülle mit  tiefer Freude, erzeuge Mitgefühl und bestärke die Kraft der Glaubenden.
 
   Deutlich gemacht wurde diese Aussage in einem kleinen Stück mit dem Titel „Die Vier Adventslichter“, in dem vier Mitglieder der Gruppe die vier Adventskerzen , stehend für Hoffnung, Gottvertrauen, Selbsterkenntnis bzw, Besinnung und schließlich Friede auf Erden lyrisch  zum Leben erweckten.
 
   „Wenn der Gemeindeclub seine Adventsfeier hält, ist wirklich bald Weihnachten“, konstatierte auch der Hausherr - Pfarrer Jörg Schwaz - in seinem Grußwort. Gott schenkt uns damit einen Neuanfang! Seine Betrachtungen machte er fest am „Englischen Gruß“ aus St. Lorenz in Nürnberg.  Der Künstler Veit Stoß stellt darin  Gabriel - den Verkündigungsengel - mit der zur Schwurgeste erhobenen Hand dar, wie er Maria die frohe Botschaft überbringt und diese  durch die zum Herzen gehende Bewegung ihrer Hand deutlich macht, dass sie diese Botschaft annimmt. Gesten, die eine Verbindung des Himmels mit unseren Herzen zeigen und darauf hinweisen: „Mit uns geschieht etwas Neues - hier entsteht Segen!“ Gleichzeitig symbolisieren die Gesten Gabriels und Marias das Geben und Nehmen, also die Grundbewegungen unseres Christseins.
 
   Den musikalischen Rahmen schuf hauptsächlich die Familie Jiménez mit ansprechender Flötenmusik, einem sehr stimmungsvoll vorgetragenen Zitherstück, dem alten Weihnachts- lied „Maria durch ein Dornwald ging“ sowie einem spanischen Tänzchen mit dem Titel „Die Glocken läuten überall“ zum Abschluss des offiziellen Teils.               
 
   Dazwischen gab es immer wieder kurze Beiträge „aus dem Publikum“ und das eine oder andere gemeinsam gesungene Lied zu Kaffee und Kuchen.
 
   Es war aber nicht nur  das bunte Programm  einerseits und ein verlockende Kuchenbüffet , das die besondere Atmosphäre dieser Veranstaltung ausgemacht hat. Vielmehr war es die erkennbare Freude aller Akteure und Teilnehmer, die den Nachmittag ja überwiegend selbst organisiert und gestaltet hat,  darüber, dass auch  alle mit Leib uns Seele bei der Sache waren und auf diese Weise wieder neue Kraft, Lebensmut und Selbstvertrauen gewonnen haben.
 
(Alle Fotos zu diesem Artikel: M.Pirner)
 
 


Stimmungsvolle Komposition für Zither - einfühlsam vorgetragen von Pedro Jiménes Laux.


Frau Jiménez an der Gitarre


Grußworte des Hausherrn - Pfarrer Jörg Schwarz bei seinen Betrachtungen über den "Englischen Gruß".


.....und alle fühlten sich wohl bei Kaffee und reicher Kuchenauswahl.


Adventsnachmittag

 
Engelrap im Gemeindezentrum (mp)
 
Zum diesjährigen Adventsnachmittag der evangelischen Kirchengemeinde Ochsenhausen  konnte Pfarrer Jörg Schwarz am 11.12.2008 wieder zahlreiche Besucher aus nah und fern willkommen heißen. Diese Veranstaltung hat eine sehr lange Tradition und der neue „Anstrich“, den man ihr in diesem Jahr verpasst hat, ist ihr gut bekommen.
 
Pfarrer Jörg Schwarz eröffnete die gemütliche Runde bei Kaffee, Kuchen und Kerzenschein mit einigen besinnlichen Betrachtungen über  die Bedeutung, die die Adventszeit im Leben der Christen einnimmt.
 
Quasi als „Invasion der Nikoläuse“ zog dann  der gemischte Chor  der Grundschule Ochsenhausen mit leuchtenden Kerzen durch den Gemeindesaal. Die 23 Jungen und Mädchen – vorgestellt von Frau Hennig – brachten nicht nur besinnliche Stimmung in den Saal. In ihrer Version des Titels „In der Weihnachtsbäckerei“ bewiesen sie auf ansprechende Weise auch ihr Showtalent und voll dabei waren sie schließlich beim ihrem „Engelsrap“ – einem kleinen Augen- und Ohrenschmauß mit präziser Percussion im Vordergrund. Ihr Schlussversprechen „Tschüss bis zum nächsten Mal“ werden die dankbaren Anwesenden gerne wörtlich genommen haben.
 
Für einen weiteren, musikalischen Leckerbissen sorgte Frau Burbulla von der Jugendmusikschule Ochsenhausen, die – begleitet von zwei weiteren Flötistinnen -  ihr Auditorium mit einem Duett von Johann Sebastian Bach sowie mit einer Sonate in C-Dur für Flöte und Klavier erfreuen konnte. Beide Stücke passten exzellent in die Veranstaltung und ernteten daher ebenfalls dankbaren Applaus. Erfreulich ist die Tatsache, dass die evangelische Kirchengemeinde berechtigten Grund zu der Hoffnung hat, künftig öfter Solisten oder Ensembles der Jugendmusikschule Ochsenhausen zu unterschiedlichen Anlässen in ihrem Gemeindehaus willkommen heißen zu können.
 
Was zunächst kommerziellen Charakter zu haben schien, entpuppte sich im Verlauf der Veranstaltung als eine sehr besinnliche und nachdenkliche Aktion. Frau Stahlhacke aus Erlenmoos hatte eine große Auswahl von Krippenfiguren und Dekorationsartikeln aus Olivenholz präsentiert. Sie stellte damit eine Hilfsaktion für Palästinenser in Bethlehem vor, die diese Figuren in mühsamer Handarbeit herstellen, um mit dem Erlös aus deren Verkauf ihre wirtschaftliche Notlage etwas verbessern zu können. Am Ende ihres Vortrages reichten sich sämtliche Anwesenden spontan die Hände zu einem „übergreifend“ gemeinsam gesprochenen „Vaterunser“. Frau Stahlhacke erntete viel Beifall für ihre Aktion und konnte sich im Verlauf der Veranstaltung für einen guten Zuspruch nach den wirklich ansprechenden Artikeln bedanken. Der Erlös aus dem Verkauf der vorgestellten Artikel kommt deren Herstellern direkt und in vollem Umfang zugute.
 
Die evangelische Kirchengemeinde hatte in der Herbstausgabe ihres Gemeindebriefes Kinder zur Lösung eines Preisrätsels animiert und am Adventsnachmittag fand schließlich die Siegerehrung statt. Unter dem Beifall aller Anwesenden konnten der Redakteur des Gemeindebriefes, Manfred Pirner,   zusammen mit Pfarrer Jörg Schwarz leider nur einer der beiden Siegerinnen, nämlich der 8-jährigen Malena Funk aus Maselheim, ihre Urkunde und ein kleines Geschenk persönlich überreichen und sich für die Teilnahme bedanken. Die zweite Siegerin, Lene Track (7 Jahre alt) aus Ochsenhausen, war aus gesundheitlichen Gründen verhindert und bekommt ihre Anerkennung zugestellt.
 
Mit einer besinnlichen Erläuterung des bekannten Werkes von Veit Stoß – „Der Englische Gruß“ – verabschiedete Pfarrer Jörg Schwarz seine Besucher mit dem Wunsch: Gott gebe deinem Leben die Kraft zu blühen, Liebe zu verschenken, Freude weiterzugeben und Hoffnung zu wecken. Du bist gesegnet – sei ein Segen für viele!
 
(Alle Fotos zu diesem Artikel: M.Pirner)
 


Auch sie erhielten viel Beifall:
 
Anne Burbulla - die Leiterin der Jugendmusikschule Ochsenhausen und zwei ihrer Musikerinnen boten "klasse" Klassik.


Eine der beiden Siegerinnen bei der Lösung des Rätsels aus der Herbstausgabe unseres Gemeindebriefes - die 8- jährige
 
Malena Funk aus Maselheim.
 
Leider konnte Lene Track (7 Jahre alt) aus Ochsenhausen aus gesundheitlichen Gründen ihre Urkunde und ihr Geschenk nicht persönlich abholen - beides wurde ihr zugestellt. wir gratulieren ihr von dieser Stelle aus noch einmal ganz herzlich zu Ihrer Leistung.


Allen Besuchern vielen Dank für ihr Kommen,
 
- Frohes Fest und alles Gute im neuen Jahr -  
 
und auf ein frohes Wiedersehen bei unserem
Adventsnachmittag 2009
 


Mitarbeiterabend

Wie in den Jahren vorher konnte Pfarrer Schwarz auch am diesjährigen Buß- und Bettag wieder den größten Teil der vielen, sonst ungenannten Helfer aus allen Bereichen unserer Gemeindearbeit willkommen heissen.
 
Sein Motto: Was ist ein Mensch wert? Wird er nur noch nach seinem Nutzen in Euro und Cent beurteilt? Muss er einem betriebswirtschaftlichen Faktor entsprechen? Wie ist er zu bewerten?
 
Die Antwort auf die erste Frage ist eindeutig "Nein" - zumindest, was unsere Kirchengemeinde angeht! Fest steht allerdings auch: Wir könnten unsere Aufgaben nicht erfüllen ohne die vielen Helfer, die zum Beispiel unsere Gemeindebriefe regelmäßig und zuverlässig an ihren Bestimmungsort bringen, oder die Gruppenleiter und deren Helfer in den vielen Angeboten, die wir im Laufe eines Jahres an die Öffentlichkeit bringen. Vieles geschieht im Verborgenen, wenn wir nur an den Blumenschmuck an unseren Gottesdiensten denken oder solche Dinge wie z.B. einen Adventskranz binden und, und, und.
 
Damit ist auch die letzte Frage von oben beantwortet: Man kann die Arbeit unserer Helfer in allen Bereichen gar nicht hoch genug bewerten, weil ohne sie vieles einfach nichts wäre! Und daraus resultiert in der Summe ehrenamtlicher Helfer im ganzen Land ein enorm hoher volkswirtschaftlicher Nutzen, den kein Staat der Welt alleine erwirtschaften könnte! Ehrenamtliche Mitarbeiter sind das Rückgrat nicht nur unserer Kirchengemeinde, sondern der gesamten Nation!
 
Es war ein harmonischer Abend und es gab viel Gelegenheit zum Austausch untereinander, zum Teil auch zum neu kennenlernen und zum diskutieren über dies und das.
 
Ein Highlight war der Auftritt eines Klarinettenquartetts der Jugendmusikschule Ochsenhausen und wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei Frau Burbulla, die diesen Auftritt spontan möglich gemacht hat. Die jungen Musiker erfreuten ihr überraschtes Publikum mit einem bunten Reigen von Charakterstückchen aus der Klassik bis zum Jazz. Dankbarer Applaus und der erfüllte Wunsch nach einigen Zugaben drückten  die Freude aller Anwesenden aus.
 
Solange wir solche Abende veranstalten können, haben wir keine Sorge, auch weiterhin unseren Aufgaben gerecht werden zu können. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank und unseren großen Respekt allen, für die dieser Abend "gemacht" wurde.
 
(Foto: M.Pirner)
 


"Wir müssen die Hoffnung neu erkämpfen - jeden Tag neu!"

EvKG(mp) - Unter dieses Motto stellte Pfarrer Jörg Schwarz seine Ansprache anlässlich der diesjährigen Gedenkfeier zum Volkstrauertag am 16. November 2008 an der Gefallenengedenkstätte in Ochsenhausen.
 

Die Hoffnung, dass durch Erinnern kein Mensch vergessen ist, dessen hier gedacht wird, die Hoffnung, dass dadurch Menschen aufmerksam werden und sich dem Unrecht entgegenstellen sowie die Hoffnung auf ein Ende aller Kriege und des Unfriedens.
 
Unter Bezugnahme auf die Worte im 5. Buch Mose: "Ich habe euch das Leben und den Tod vorgelegt, den Segen und den Fluch... Wähle das Leben, damit du lebst und deine Nachkommen auch leben können. Liebe deinen Gott ... denn er ist dein Leben!" konstatierte Pfarrer Schwarz, Gott schenke den Menschen die Freiheit zu wählen zwischen Gut und Böse - zwischen Vertrauen und Angst!
 
Es sei ein Anliegen, sich immer wieder an dieser Stelle zu versammeln und es auch an Kinder und Kindeskinder weiterzugeben, ihnen zu sagen: "Seid achtsam, denkt selbstständig und lasst euch durch nichts und niemanden euer Denken vorschreiben! Gott wolle, dass alles gut sei - so der Schöpfungsbericht - daher haben wir eine Hoffnung, die es sich immer wieder zu erkämpfen gilt, für uns, für unsere Seele, für unsere Kinder, für unsere Zukunft.
 
Sein Fürbittegebet beendete Jörg Schwarz mit den Worten: "Tröste uns, Gott, damit wir trösten können. Gib uns neuen Mut, gib uns Liebe und Zuversicht zum Trauern und Loslassen, zum Helfen und Heilen".
 
Eine würdige Umrahmung erfuhr die Feierstunde durch zwei Choräle, vorgetragen von der Stadtkapelle Ochsenhausen sowie zwei Chorstücke, dargebracht vom Liederkranz Ochsenhausen. Die Kranzniederlegung nahm Bürgermeister Denzel vor. Als Ehrenwache waren Soldaten der Heeresflieger aus Laupheim angetreten.


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