Ökumenische Sozialstation

Die Sozialstation Rottum-Rot-Iller e.V. hilft in der Kranken- und Altenpflege pflegebedürftigen und alten Menschen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung die Aufgaben des täglichen Lebens nicht alleine meistern und deshalb auf Hilfe von außen angewiesen sind. Sie hilft diesen Menschen mit qualifizierter ambulanter Pflege.
Die Haus- und Familienpflege unterstützt Familien in Notsituationen.
<h1>Kontakt</h1>
Sozialstation Rottum-Rot-Iller e.V.
Krankenhausweg 28
88416 Ochsenhausen
E-mail:  sozialstation-ochsenhausen(at)t-online.de
  • <h3>Alten- und Krankenpflege</h3>
  • Pflegedienstleitung: Rita Ruedel
    Stellvertreter: Rosi Weis, Monika Wespel

    Telefon: 07352 ⁄ 92 30 0
    Telefax: 07352⁄ 92 30 39
    Rufbereitschaft: 07352⁄92 30 30

  • <h3>Familienpflege</h3>
  • Margot Freisinger
    Telefon: 07352⁄ 92 30 33
    Telefax: 07352⁄ 92 30 39


Sie finden uns im 1. Stock des Krankenhauses Ochsenhausen.
Unsere Bürozeiten sind von 8.00 bis 16.00 Uhr.

 
Weitere diakonische Hilfsangebote finden Sie auf unserer Seite unter der Rubrik:
 
"Unsere Brücke"
 
und
 
"Diakonie im Kirchenbezirk"
 
 
 
 
 








Zur Geschichte der Ökumenischen Sozialstation

 
 
Am 8. April 1974 wurde die Sozialstation Rottum-Rot-Iller in Ochsenhausen gegründet. Sie wurde als Modellstation nach den Richtlinien des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Sozialordnung vom Land Baden-Württemberg gefördert. Ziel war, die Sozialstation als Verein eintragen zu lassen. Als ordentliche Mitglieder waren von Anfang an die Katholischen und Evangelischen Kirchengemeinden des Dekanats Ochsenhausen vorgesehen. Vorgesehen war auch, die politischen Gemeinden des Versorgungsgebietes mit ins Boot zu nehmen. Von Anfang an war das Hilfespektrum auf drei Säulen angelegt:
  • Krankenpflege
  • Altenpflege
  • Haus- und Familienpflege

Nach dem Vereinszweck der ersten Stunde soll dieser ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke verfolgen ohne Rücksicht auf religiöse Bekenntnisse. Unstrittig war von Anfang an auch die Versorgung aller Hilfesuchender ohne Rücksicht auf Entfernung. Letzteres ist auch heute in dem sehr weitläufig und sehr zersiedelten Vereinsgebiet wichtig und entspricht dem caritativen Grundgedanken dieser Einrichtung. Dass dies umgesetzt werden kann ermöglichen auch die Fördermitglieder, die ursprünglich aus den Krankenpflegevereinen der Kirchengemeinden hervorgegangen sind und mit ihrem Jahresbeitrag von 20,45€ die Sozialstation mit einem finanziellen Grundstock ausstatten, der den caritativen Einsatz erleichtert.

Ursprünglich war die Sozialstation fast ausschließlich eine Einrichtung der Kirchengemeinden mit staatlicher Förderung als Modellstation. Im Laufe der Zeit wurden dann auch die politischen Gemeinden ins "Boot" geholt, zunächst als Hauptmitzahler am Abmangel, dann aber auch verstärkt als Mitgestalter und Mitbestimmer durch Vertretung in der Vorstandschaft. Dekan Sontag war der 1. Vorsitzende und Bürgermeister a.D. Leo Boeckh der erste Geschäftsführer. Der damalige Landtagsabgeordnete Franz Baum als Förderer der Vereinsgründung war 2. Vorsitzender und ist heute noch als erfahrener Mann der ersten Stunde im Vorstand. Ihm ist es wohl auch als damaliger maßgeblicher Sozialpolitiker unseres Landes zu verdanken, dass die Stadt Ochsenhausen Sitz und Zentrale der zunächst einzigen Sozialstation zwischen Donau und Bodensee wurde mit staatlicher Förderung als eine der ersten von 16 Modellstationen im Lande. Der Landkreis gab gleichfalls eine Zuschusszusage und die Kirchengemeinden und Gemeinden eine Garantie zur Abmangelübernahme

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